Die Corona-Pandemie stellt Organisationen vor die große Herausforderung, Nachrichten und Mitteilungen gut und sicher miteinander zu teilen. Besonders wenig digital-affine NGOs sehen sich nun mit einer Vielzahl an digitalen Instrumenten konfrontiert. Darüber hinaus gibt es viele Fragen zu Sicherheitsaspekten und auch der DSGVO-Konformität.
Wir bringen etwas Übersicht in die Angebote zu Messengerdiensten (1) hier und in weiteren Beiträgen dann zu Filesharing & Zusammenarbeit (2), Webinar-Tools (3) und Konferenz-Tools (4).
Threema
Anbieter: Threema GmbH (Schweiz)
Das geht gut:
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bietet mehrere Verifizierungsverfahren
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personenbezogene Daten werden nicht übermittelt
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Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Kosten: einmalig zwischen 2,99 und 3,99 € (je nach System)
Mehr im Internet: threema.ch | Blog | @ThreemaApp
Teamwire
Anbieter: Teamwire GmbH (Deutschland)
Das geht gut:
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DSGVO-konform
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Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
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Einrichtung von Team-Kanälen möglich
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Umfrage- und Admin-Funktion
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Anbindung an IoT-Systeme möglich
Kosten: 3 € pro Monat für die Business-Variante
Im Internet: teamwire.eu | Blog | @teamwire_app
Wire
Anbieter: Wire Swiss GmbH (Schweiz)
Das geht gut:
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läuft auch ohne Smartphone auf Mac, Windows bzw. Linux
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ein Account ist von bis zu acht Plattformen gleichzeitig nutzbar – die Nachrichten werden für jedes Gerät einzeln verschlüsselt
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Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
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Open Source und regelmäßige Transparenzberichte
Kosten: kostenlos für Privatnutzung, für Unternehmen mit Video-/Telefonkonferenzen ab 4€ pro Person / Monat
Kritik:
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keine Version für Windows Phone
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Back-ups müssen manuell erstellt werden. Sie sind daher nicht verschlüsselt.
Mehr im Internet: wire.com/de/ | @wire
Telegram
Anbieter: Telegram Messenger LLP (Großbritannien)
Das geht gut:
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Verschlüsselung zwischen Sender, Server und Client
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Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
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automatisches Löschen der Nachrichten
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Datenaustausch auch mit großen Dateien, ohne dass diese komprimiert werden
Kosten: kostenlos
Kritik:
- das Unternehmen ist nicht immer transparent, das weckt Zweifel
Engagiert in der Coronazeit | Analog & Digital
Aktualisiert: 15.04.2020



